„I’ll Find My Way Home“ by Vangelis

Du fragst mich wo ich anfangen soll,
bin ich so verloren in meiner Sünde?
Du fragst mich wo ich gefallen bin
und ich werde sagen ich weiß nicht wann.
Aber wenn meine Seele verloren ist,
wie werde ich dann finden was so nah ist?
Frag nicht, ich bin nicht allein.
Irgendwie werde ich schon heim finden.

Meine Sonne soll im Osten aufgehen,
so soll mein Herz Frieden haben.
Und wenn du mich fragst wann,
werde ich sagen es beginnt am Ende.
Du weißt, dein Wille frei zu sein,
ist insgeheim mit Liebe abgestimmt.
Und Gerede wird dein Gebet verändern.
Irgendwie wirst du bemerken, dass du angekommen bist.

Dein Freund ist nah an deiner Seite
und spricht in einer uralten Sprache.
Der Wunsch einer Jahreszeit wird wahr werden.
Alle Jahreszeiten beginnen mit dir.
Eine Welt aus der wir alle kommen.
Eine Welt in der wir eins werden.
Halt einfach meine Hand und wir sind da.
Irgendwie gehen wir irgendwo hin.

Du fragst mich wo ich anfangen soll,
bin ich so verloren in meiner Sünde?
Du fragst mich wo ich gefallen bin
und ich werde sagen ich weiß nicht wann.
Aber wenn mein Geist stark ist,
weiss ich es kann nicht mehr lang dauern.
Keine Frage, ich bin nicht allein.
Irgendwie werde ich nachhause finden…

Painting and the Unconscious: Carl Gustav Carus 1

Teil 1 einer sehr schön gemachten Reihe über die Arbeit von Carl Gustav Carus – geteilt von dem wunderbaren Blog „The Eclectic Light Company“

The Eclectic Light Company

I hadn’t realised that Caspar David Friedrich had at least one pupil, and a rather unusual one at that: Carl Gustav Carus (1789–1869), who when he was learning to paint was already a professor of obstetrics in Dresden, Germany. This and the next article look at the remarkable polymath Carus and his paintings.

Carus was a Renaissance man: an eminent obstetrician and gynaecologist who ran obstetric services in the city of Dresden, a botanist and zoologist who influenced Darwin, a physiologist and pioneer psychologist who helped develop the concept of the unconscious, a friend and influence of Johann Wolfgang von Goethe, and, as we shall see, a highly accomplished painter of Romantic ‚Gothic‘ landscapes.

Carus first trained as a medical practitioner, but during those years also seems to have taken drawing classes. When he was appointed professor of obstetrics in Dresden in 1814, he started to concentrate on painting in…

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Rig Veda X. 129 – Schöpfungsmythen 2

Der Ursprung der Dinge

  1. Weder Nichtsein noch Sein war damals; nicht war der Luftraum noch der Himmel darüber. Was strich hin und her? Wo? In wessen Obhut? Was war das unergründliche tiefe Wasser?
  2. Weder Tod noch Unsterblichkeit war damals; nicht gab es ein Anzeichen von Tag und Nacht. Es atmete nach seinem Eigengesetz ohne Windzug dieses Eine. Irgend ein Anderes als dieses war weiter nicht vorhanden.
  3. Im Anfang war Finsternis in Finsternis versteckt; all dieses war unkenntliche Flut. Das Lebenskräftige, das von der Leere eingeschlossen war, das Eine wurde durch die Macht seines heißen Dranges geboren.
  4. Über dieses kam am Anfang das Liebesverlangen, was des Denkens erster Same war. – Im Herzen forschend machten die Weisen durch Nachdenken das Band des Seins im Nichtsein ausfindig.
  5. Quer hindurch ward ihre Richtschnur gespannt, Gab es denn ein Unten, gab es denn ein Oben? Es waren Besamer, es waren Ausdehnungskräfte da. Unterhalb war der Trieb, oberhalb die Gewährung.
  6. Wer weiß es gewiss, wer kann es hier verkünden, woher sie entstanden, woher diese Schöpfung kam? Die Götter kamen erst nachher durch die Schöpfung dieser Welt. Wer weiß es dann, woraus sie sich entwickelt hat?
  7. Woraus diese Schöpfung sich entwickelt hat, ob er sie gemacht hat oder nicht – der der Aufseher dieser Welt im höchsten Himmel ist, der allein weiß es, es sei denn, dass auch er es nicht weiß.

Die deutsche Übersetzung ist die seit dem Jahr 2000 gemeinfreie Übersetzung des Marburger Indologen Karl Friedrich Geldner (1852-1929), die posthum als „Der Rig-Veda. Aus dem Sanskrit ins Deutsche übersetzt…“ (Harvard Oriental Series, 33-36, Bd.1-3: 1951 ff.) in Cambridge in den USA erschienen ist. Thomas Barth aus Berlin hat dankenswerterweise diese Geldner-Übersetzung als elektronische Datei erfaßt und auf seiner Website zur Verfügung gestellt (http://www.thombar.de).

Schöpfungsmythen 1

Star Ushak‘ Carpet, spätes 15. Jahrhundert
Foto: public domain

Das Verhältnis zwischen dem Endlichen und Unendlichen, zwischen der Welt wie wir sie kennen und dem was vor unserer Wahrnehmung verborgen sein mag, ist eines der zentralen Themen der Schöpfungsmythen. Die zentralen Muster des obigen Teppichs hören an der inneren rechteckigen Begrenzung in einer etwas disharmonischen Weise auf und geben den Eindruck, dass die Muster über oder unter diese Begrenzung weiter gehen. Diese Art der Darstellung ist sehr wahrscheinlich absichtlich kreiert worden, um den Kontrast zwischen dem Unbegrenzten des Göttlichen und die Begrenzungen der menschlichen Wahrnehmung darzustellen.

Vermeer’s Frauen

„Critics have often noted that the women in Vermeer’s paintings cannot be considered beauties in the conventional sense of the word. Their beauty, instead, derives from the way they are painted and from the harmonic context in which they inhabit. „The qualities that we attribute to Vermeer’s work as a whole apply equally to the women they picture: paintings and personages share dignity, equilibrium and an exceptional of both vivid presence and abstract purity. The figures range from girlish to maternal, yet all are youthful, with high curved foreheads, features that evenly balance the individual and the classical, and simple believable postures. Their costuming—its coloring, shapes and associations contributes so much to bodily construction and expression that the absence of nudes from Vermeer’s oeuvre hardly seems surprising.“ from: „Vermeer’s Women“ http://www.essentialvermeer.com/women…