„I’ll Find My Way Home“ by Vangelis

Du fragst mich wo ich anfangen soll,
bin ich so verloren in meiner Sünde?
Du fragst mich wo ich gefallen bin
und ich werde sagen ich weiß nicht wann.
Aber wenn meine Seele verloren ist,
wie werde ich dann finden was so nah ist?
Frag nicht, ich bin nicht allein.
Irgendwie werde ich schon heim finden.

Meine Sonne soll im Osten aufgehen,
so soll mein Herz Frieden haben.
Und wenn du mich fragst wann,
werde ich sagen es beginnt am Ende.
Du weißt, dein Wille frei zu sein,
ist insgeheim mit Liebe abgestimmt.
Und Gerede wird dein Gebet verändern.
Irgendwie wirst du bemerken, dass du angekommen bist.

Dein Freund ist nah an deiner Seite
und spricht in einer uralten Sprache.
Der Wunsch einer Jahreszeit wird wahr werden.
Alle Jahreszeiten beginnen mit dir.
Eine Welt aus der wir alle kommen.
Eine Welt in der wir eins werden.
Halt einfach meine Hand und wir sind da.
Irgendwie gehen wir irgendwo hin.

Du fragst mich wo ich anfangen soll,
bin ich so verloren in meiner Sünde?
Du fragst mich wo ich gefallen bin
und ich werde sagen ich weiß nicht wann.
Aber wenn mein Geist stark ist,
weiss ich es kann nicht mehr lang dauern.
Keine Frage, ich bin nicht allein.
Irgendwie werde ich nachhause finden…

Symbolik der Sphinx

David Roberts [Public domain] wikimedia commons

„Die Werke der ägyptischen Kunst in ihrer geheimnisvollen Symbolik sind deshalb Rätsel, das objektive Rätsel selbst. Als Symbol für diese eigentliche Bedeutung des ägyptischen Geistes können wir die Sphinx bezeichnen. Sie ist das Symbol gleichsam des Symbolischen selber. In zahlloser Menge, zu Hunderten in Reihen aufgestellt, finden sich Sphinxgestalten in Ägypten vor, aus dem härtesten Gestein, poliert, mit Hieroglyphen bedeckt, bei Kairo in so kolossaler Größe, daß die Löwenklauen allein die Höhe eines Mannes betragen. Es sind liegende Tierleiber, an denen als Oberteil der menschliche Körper sich herausringt, hin und wieder ein Widderkopf, sonst aber größtenteils ein weibliches Haupt. Aus der dumpfen Stärke und Kraft des Tierischen will der menschliche Geist sich hervordrängen, ohne zur vollendeten Darstellung seiner eigenen Freiheit und bewegten Gestalt zu kommen, da er noch vermischt und vergesellschaftet mit dem Anderen seiner selber bleiben muß. Dieser Drang nach selbstbewußter Geistigkeit, die sich nicht aus sich in der ihr allein gemäßen Realität erfaßt, sondern nur in dem ihr Verwandten anschaut und in dem ihr ebenso Fremden zum Bewußtsein bringt, ist das Symbolische überhaupt, das auf dieser Spitze zum Rätsel wird. “ G.W.F. Hegel

vollständiger Text u.a. bei https://www.textlog.de/5933.html

Das Rätsel Löwen-Mensch“ von Helmut Schneider